Die letzten beiden Tage beschäftigte ich mich an der FHNW mit dem Thema IT-Führung, wie schon beim letzten Modul ist eine Zusammenfassung Pflicht. IT-Führung Die IT in einer Unternehmung wird angetrieben eine stabile, sichere und effiziente Infrastruktur zu betreiben. Für die IT gibt es verschiedene Interessengruppen, welche Ansprüche an die IT stellen, dies sind:
Controller
die Wertschöpfung der Informatik stagniert oder bildet sich gar zurück.
Management
hat eher die langfristige Perspektive (Unternehmensstrategie, IT-Strategie (Alignment)) im Auge
Informatiker
die IT ist das Mittel für eine effiziente Durchführung der gestellten Aufgaben
Benutzer
die Informatikabteilung zeigt ein Commitment die Benutzer zufrieden zu stellen. Sie versteht sich als Dienstleister
Um die Informatik effektiv zu betreiben zu können müssen gewisse Grundstrukturen stimmen
Strategie Kultur
die Kultur beschreibt Aspekte innerhalb von Organisationen, zum Beispiel Beziehungen zu Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten
Politik
legt den Führungsstil und Unternehmensstrategie fest.
Organisation
Es gibt keine beste Organisationsform in der Informatik.
Im Bereich der Führung der IT Prozesse steht die permanente Weiterentwicklung der Effektivität und Effizenz des Prozesses im Mittelpunkt. Damit die Prozessführung etabliert werden kann sind die nachfolgende Schritte notwendig:
KEF festlegen
sind die Faktoren, die den Erfolg eines Unternehmens ausmachen
Führungsgrössen ableiten
diese dienen zur Steuerung des Prozesses
Prozessführung organisieren
Beim IT Controlling geht es um Themen wie BSC (Balanced Scorecard) und SLA (Service Level Agreement). Die Balanced Scorecard dient als Konzept zur Dokumentation der Egebnisse aus Messungen der Aktivitäten eines Unternehmens im Hinblick auf die Vision und Strategien. Beim SLA geht es um die Vereinbarung zwischen Dienstleister und Empfänger. Um einen SLA anbieten zu können sind im Voraus folgende Schritte durchzuführen:
Analyse Auswahl Verhandlung Umsetzung Betrieb
Im Change Manaagement geht es darum betroffene in der Unternehmung zur Veränderung zu befähigen. Gezielte und offene Informationspolitik zu fördern und zu betreiben. Stakeholder zu identifizieren, welche Probleme verursachen könnten. Konflikte und Widerstände zu minimieren. Mittel welche dem Change Mananger zur Verfügung stehen sind dabei folgende:
Workshops
Innovations-Workshop
Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses über das Projekt
Teambildungs-Workshop
Formung eines zusammengestellten Teams, sowie Aufbau einer effektiven und effizienten Kommunikation.
Team-Update
Zielrevision, sowie Review der Zusammenarbeit und Kommunikation. Erarbeitung von Massnahmen zur Effizienzsteigerung
Team-Finish
Zielerreichung, Projektreview, Abschlussfest.
Techniken
Stakeholder-Analyse
Identifizierung der Stakeholder Zuordnung aus das Stakeholder-Modell Stakeholder-Map Stakeholder-Rating
Projektumfeld-Analyse
Lessons Learned Die Stossrichtung einer zentralen IT-Abteilung kann man mit folgendem ergänzen:
Methodologie Mengengerüst Kritische Erfolgsfaktoren (KEF) IT Organisation
Das Prozessmodell sollte man als erstes als Blackbox betrachten. Mittels einer Stakeholder-Map erkennen wo meine Supporter, Promotors , Hoopers und Opponents liegen und die Beziehungen zwischen den einzelnen Parteien aufzeigen zu können.
Weiterführende Überlegungen Beim Lesen im Internet bin ich noch auf den Begriff „collaborative balanced scorecard“ gestossen, dabei ist der Ansatz der, dass nebst den Managern auch Experten aus den jeweiligen Organisation bei der Erstellung der Balance Scorecard mitwirken. Leider findet man zu diesem Thema nicht sehr viel, obwohl der Ansatz sehr spannend ist.